Die Kunst dich selbst zu führen.


Darum ist das Selbstmanagement so wichtig für dich.

Ich stelle fest, dass der Mensch, sobald ihm oder ihr etwas Aussergewöhnliches widerfährt, oft einschneidende und selbstzerstörerische Verhaltensweisen an den Tag legt. Was das mit dir zu tun hat? Definitiv eine ganze Menge. Denn auch du wirst dich hin und wieder dabei ertappen können, dass du in Stresssituationen nach völlig unbewussten Mustern handelst. Zudem ist klar, und das war ausschlaggebend für mein präventives Training, dass du als Mensch immer in ein Umfeld eingebunden bist. In ein Umfeld, welches aus anderen Menschen, also aus einer Vielzahl von Individualisten, besteht.

Fakt 1: Menschen beeinflussen Menschen.

Dieser Fakt wurde mir so richtig klar, immer dann, wenn ich mit negativ eingestellten Menschen konfrontiert war. Deren ''Bad Vibs'' färbten als Stressoren unmittelbar auf mich ab. Sie beeinflussten meine Gedanken, meine Emotionen und mein Handeln. Da ich aber aus irgendeinem Grund, seit meiner Kindheit eine ausgeprägt positive Grundeinstellung zum Leben habe, wollte ich diese ''Bad Vibs'' nicht in meiner Nähe haben. Ich zog mich für gewöhnlich aus der Menge zurück und hielt mich so im Flow. Bis ich feststellte, dass ich mich nur selten zurückziehen kann. Dass ich den Schwingungen meiner Mitmenschen, seien diese positiv oder negativ, ausgeliefert bin. So fand ich einen Weg damit umzugehen.

Fakt 2: Jeder bewussten Handlung liegt ein Gedanke zugrunde.

Dieser Fakt scheint klar verständlich zu sein, handelt der Mensch für gewöhnlich wohlüberlegt und kühn. Es liegt auf der Hand, dass diejenigen Menschen, welche über einen scharfen Intellekt verfügen, die Regeln für die Welt bestimmen. Die anderen Menschen, die es sich nicht erlauben, selbst zu denken, handeln zwangsläufig nach den Regeln selbstdenkender Menschen.Ich sage, der Mensch steuert sein Handeln für gewöhnlich aus Eigennutz. Oder, um es etwas persönlicher auszudrücken, ich handle nach meinem Gusto, um jeweils das Beste für mich rauszuholen. Wer tut das nicht? Denn auch wenn jemand gibt, tut er oder sie dies für gewöhnlich darum, weil es ihm oder ihr guttut, anderen Menschen zu geben. Voll eigennützig, was aber den Effekt hat, dass andere Menschen in den Genuss des Bekommens kommen. Ich schreibe hier sprichwörtlich davon, dass der Eigennutz das Gemeinwohl nährt. Detaillierter angeschaut bedeutet das: Aus einem Bedürfnis (Zuneigung, Anerkennung, Erfolg - das Bedürfnis nach Liebe) erwacht ein Gedanke, woraus wiederum die Emotion erwacht. Die Emotion ist das treibende Element einer Handlung. Sie bringt dir die nötige Motivation, dich überhaupt zu bewegen und nach der Befriedigung deiner Bedürfnisse zu streben. Der Gedanke zeigt das Ziel. Nun braucht es noch den Plan, die Ressourcen und die Strategie zur Umsetzung. Deine Bedürfnisse kennst nur du selbst. Meine Herleitung zeigt dir, dass nur du alleine die Bedürfnisse befriedigen kannst. Im Optimalfall sind deine Gedanken also ziel- und lösungsorientiert. Wodurch du wiederum besser mit der Fremdbestimmung (Fakt 1) zurechtkommen wirst. Nun brauchst du nur noch die Fertigkeit, kreativ und zielorientiert zu denken, wenn du unter Einwirkung von Stressoren stehst. Auch das ist möglich, so meine Erfahrung.

Fakt 3: Jeder Mensch strebt nach Wohlbefinden und Glück.

Dieses Wohlbefinden ist abhängig von vielen Faktoren. Insbesondere ist mittlerweile erwiesen, dass das Wohlbefinden stark von der Fertigkeit zur Selbstregulation abhängig ist. Stressoren aus Fremdbestimmung und aussergewöhnlichen Ereignissen müssen reguliert werden. All die Auswirkungen auf den Körper, den Intellekt, die Psyche und damit auf die Leistungsfähigkeit des Menschen, müssen in irgendeiner Form bewältigt werden.Diese Bewältigung findet immer nur beim gestressten Menschen selbst statt, also ausschliesslich bei dir, und findet sich nicht im Aussen. Heute aber verlassen sich nach wie vor die Mehrheit der Menschen auf die Aussagen ihrer Ärzte, ihrer Trainer und ihrer besten Freunde. Sie finden vermeintlich die Antwort im Aussen und nehmen die Fremdwahrnehmung für sakrosankt und die Fertigkeit zur Selbstregulation, welche in Verbindung mit der Selbstwahrnehmung steht, verkümmert vorzu. Aber, und das ist die gute Nachricht, auch dafür gibt es eine Lösung. Die Stressoren wirken immer und überall. Unbewusst oder bewusst wahrgenommen, haben sie erhebliche Wirkungen auf dich. Der Körper, der Intellekt, die Psyche und die Seele sind davon betroffen.

Das Selbstmanagement, oder die Kunst dich selbst zu führen, ist die Fertigkeit, trotz Stressoren deine Bedürfnisse zu befriedigen.

Dich selbst zu führen bedeutet, diszipliniert dir selbst zu begegnen.

Die menschlichen Verhaltensweisen: Fight, Flight und Freeze sind sinnvolle, natürlich programmierte Überlebensfunktionen des Menschen. Allesamt schon im Leben unserer Vorfahren von lebenswichtiger Bedeutung. Sie sorgen noch heute dafür, dass wir in Situationen, in denen unser körperliches oder seelisches Wohlergehen bedroht ist, schnell und sicher reagieren.

Stressoren und der Mensch. Von Kampf, Flucht und Blockade.

Die Stressoren, welche diese Mechanismen auslösen, haben im modernen Alltag deutlich zugenommen. Die meiste Zeit unseres täglichen Lebens sind wir im gestressten Zustand und damit, ohne dass unser Leben tatsächlich bedroht ist, im Fight-, Flight- oder Freeze-Modus. Dies führt dazu, dass wir aus der Balance geraten, da auf die Stressphase kaum noch die wichtige Erholungsphase folgt. Auch gibt es kaum eine Möglichkeit, die aufkommenden Emotionen kontrolliert auszudrücken. Wir sind im Stresszustand nicht mehr in der Lage, unser bewusstes und kreatives Denken für die zielgerichtete Lebensgestaltung einzusetzen. Der moderne Mensch geht ins Fitnessstudio zum körperlichen Training. Er weiss, dass das körperliche Training auch dem Gehirn zugutekommt. Sich die Konzentrationsfähigkeit verbessert und die mentale Ruhe einstellt. Was er sich aber oft nicht bewusst ist, dass erst die mentale Leistungsfähigkeit ausschlaggeben für sein tägliches Handeln ist. Spitzensportler und Einsatzkräfte wissen, dass hinter dem bewussten Handeln immer ein Gedanke steckt. Und, dass mit jedem Gedanken starke Emotionen einhergehen. Sie wissen, dass diese Emotionen ihr Leben bestimmen und sie wissen, dass für die beruflichen Spitzenleistungen und die täglichen Herausforderungen, die mentale Leistungsfähigkeit zwangsläufig trainiert werden muss. Zu gleichen Teilen wie die körperliche Leistungsfähigkeit.

Das mentale Training braucht ein hohes Mass an Willensstärke, Disziplin und Konstanz.

Die Selbst-Konditionierung verlangt nach effizienten und einfach anwendbaren Trainings-Werkzeugen. Nichts verändert sich von heute auf morgen. Aber sei dir gewiss, alles verändert sich über die Zeit. So auch deine mentale Leistungsfähigkeit - Es ist aber deine Entscheidung in welche Richtung. Sofern du es verstehst dich selbst anhaltend und effizient zu trainieren, wirst du deine mentale Leistungsfähigkeit stetig verbessern und dadurch auch deine sportlichen und beruflichen Erfolge steigern sowie die privaten Erfolge mehren. Der ideale Leistungszustand stellt sich ein. Deine mentale Leistungsfähigkeit ist der Schlüssel für die grossen Gewinne. Der Gewinner steckt in dir. Starte jetzt.

Du weisst, dass Grosses in dir steckt. Du weisst um die positive Wirkung von körperlichem Training. Doch du weisst auch, dass erst die mentale Leistungsfähigkeit all dein Tun im Leben möglich macht.

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