Kämpfe... doch wofür? Vom Leben und der Muse.


Du hörst oft, kämpfe für deine Ziele, für deine Zukunft, für dein Leben und für deine Freiheit. Doch, was bedeutet es ''zu kämpfen'' und ist es wirklich nötig im Leben?

Heute bin ich der klaren Meinung, dass es nicht nötig ist. Werde ich nicht angegriffen oder zum Reagieren gezwungen, muss ich nichts tun. Solange es mir bequem ist, bleibe ich in diesem Zustand. Es gibt keinen Grund mich zu bewegen oder gar zu kämpfen.

Noch verständlicher erklärt, und um das tägliche Leben zu spiegeln, würde ich sagen, dass der Mensch für gewöhnlich so bequem ist, dass er sich nur dann bewegt, wenn es ihm oder ihr unbequem wird. Bis wir uns dann zwischendurch mal wieder gezwungen sehen, uns aktiv für diese Bequemlichkeit einzusetzen und uns eben doch zu bemühen.

Die Herausforderung scheint darin zu liegen, zu erkennen wieviel wir eigentlich zu leisten haben.

Im Leben geht es wohl oft darum, das Verständnis vom Minimum zu entwickeln. Die ''Reduce to the Max - Mentalität'' auszuprägen und nur das zu machen was wirklich nötig ist. Einzig mit dem Ziel, den bisherigen Komfort zu erhalten, sich selbst auszudrücken und die kleinen Erfolge und die damit einhergehende Befriedigung auch geniessen zu können. Ohne jedliche Gedanken an die Optimierung von Erfolgen und die Bestimmung neuer Ziele.

Mit bisherigem Komfort meine ich übrigens auch die Muse zu leben. Sprich, ich beziehe mich auf all die Fassetten, welche mein Leben lebenswert und sinnvoll machen. Oft hörst du wahrscheinlich, dass du deine Komfortzone verlassen sollst - Das ist einerseits schon richtig, aber du sollst genauso immer wieder darin verweilen.

So habe ich erkannt, dass erst die Überwindung der drei Reifestufen zur wahren Muse führt.

Erst bist du gezwungen zu handeln, solange bis du deine Fähigkeiten und Talente entdeckst. Dann wirst du lernen zu beeinflussen und du wirst in deiner Persönlichkeit gestärkt. Bis zu dem Moment wo du erkennst, dass du bei Weitem nicht alles beeinflussen kannst. Dann, nach überstandenem Schock, wirst du loslassen können und erfährst, dass es im Leben wohl nur um deine Muse geht - Nur darum, das zu tun und zu leben, was wirklich in dir steckt. Ob es anderen Menschen gefällt oder nicht, es wird dich nicht mehr beeinträchtigen und du wirst wahrlich frei, alles zu sein und alles zu tun.

Sobald du diesen Zustand erreichst, gibst du allen anderen Menschen die Erlaubnis, sich ebenfalls zu entfalten und wirst sie inspirieren und anleiten dürfen.

Nun, es gibt diese wenigen Menschen, die auch heute noch gegen diesen Trend der Selbstoptimierung und der Selbstverwirklichung leben und sich wahrlich dem aufrichtigen Leben und der Muse hingeben. Diese Menschen geniessen und handeln dort, wo es nötig ist und nur soviel, wie es erforderlich ist. Ich kenne solche Menschen und sie verblüffen mich. Ich fühle mich magisch angezogen von ihnen. Schön ist, dass auch immer mehr erkenne und den ''Kampf'' vermehrt loslassen darf.

Für alle anderen bleibt die Hoffnung, irgendwann zu erkennen und sich darin zu erfahren, dass im Prinzip Vieles schon gegeben ist und dass das ''immer mehr'' an Bedeutung verliert.

Mein Training fokussiert heute nicht mehr das Kämpfen. Mein Training dient mir heute als Spiegel. Ich sehe mich darin und lerne mich besser zu verstehen. Ich werde mir buchstäblich selbst bewusst und finde zu meiner Mitte.

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