Schlage hohe Wellen. Wirke im Grossen.


Es ist zutreffend, dass deine Wirkung im Leben anderer hohe Wellen schlägt. Und sei es nur, wenn du dich öffnest und dein Inneres nach Aussen kehrst. Egal welche Entscheidung du triffst, sie wirkt genauso auf andere Menschen.

Immer mal wieder sind es Wellen die für andere störend sind, denn Menschen wollen sich selbständig bewegen und wollen nur ungern bewegt werden. Denn vermeintlich passt der Zeitpunkt nicht. Das stimmt, der Zeitpunkt scheint auch für mich nie richtig zu sein und doch, irgendwas ruft mich zur Aktion. Und wenn es auch mal über die Wellen anderer erfolgt.

Nun mir wird öfters gesagt, ich wäre ein mühsamer Sparringspartner. Im privaten wie im beruflichen Kontext.

Das mag sein, da ich ein dynamischer Mensch bin und diese Dynamik schon oft als rebellisch wahrgenommen wurde. Es scheint mir so, dass ich mich nicht in einer breiten Masse bewege. Mein Geist bewegt sich irgendwie ausserhalb des üblichen Rahmens. Ich fahre keinen Kuschelkurs mit mir. Mit der Konsequenz, dass ich das mit anderen auch nicht tue. Doch was ich tue ist, dass ich den Raum für andere schaffe, sich selbst, rebellischer im Geist zu bewegen. Wofür mir genauso oft Lob und Anerkennung zuteil wird. Dafür bin ich dankbar und schöpfe Kraft daraus. Es bestätigt mich gar.

Widerstände gibt es, doch sie sind irgendwie selten in meinem Leben. Mein Geist spukt bei aufkommendem Widerstand weiter und findet neue anregende Wege.

Die Dynamik lebt! Ich wähle diesen Weg nicht bewusst und erzwinge ihn nicht. Die Bewegung fliesst einfach, was ehrlich gesagt manchmal schon anstrengend ist. Doch egal, es scheint ein Teil von mir zu sein und Widerstände, auch in Form von Menschen, bestätigen meine Natur.

Was regt sich bei dir? Was will sich durch dich ausdrücken? Bruce Lee sagte" Express yourself". Dieses Ding, dieses Wesen was in dir schlummert, will raus. Du findest es aber nicht, indem du es dir nur im Kopf zusammen stellst. Sich dem Fluss hinzugeben, darin zeigt sich verstärkt der (gott-)gegebene Ausdruck.

Die Herausforderung liegt darin, den Unterschied zu erkennen, was im Kopf erschaffen wurde und was im Herzen bereits vorhanden ist. Hier liegt in meiner Wahrnehmung die Kunst, sich selbst bewusst zu sein. Sich den persönlichen Platz einzuräumen ist der erste Schritt. Erlaube dir selbst frecher zu sein. Darin liegt wohl die Essenz von der Erzählung von Marianne Williamson, die sagte, dass es die eigene Unzulänglichkeit und Angst ist, die verhindert, dein eigenes Licht scheinen zu lassen. Der zweite Schritt, der damit gleich die Wirkung beinhaltet, ist es die Menschen zu inspirieren. Andere dazu zu bewegen, auch ihr Licht scheinen zu lassen.

Die Wellen dehnen sich aus :-)

By the way... es geht mir darum "echt" zu sein. Wir wollen keine Schwätzer, die uns Theorien vermitteln und sich selbst nicht outen. Ich hab festgestellt, dass wenn du die Hosen runterlässt, sich auch die Menschen öffnen. Gurus gibt es genug, doch erst unsere Prozesse öffentlich zu machen und auch Schwächen einzugestehen, schafft den Raum für andere. Wir begegnen einander auf Augenhöhe.

Shine bright and inspire!

Willst du philosophieren, dann melde dich.

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