Mut - Die ernüchternde Wahrheit über die Tugend des Kämpfers


Mutig sind wir, wenn wir trotz der Angst in die Handlung kommen. Doch stelle dir vor, was wäre wenn du keine Angst mehr hättest? Bräuchtest du dann noch mutig zu sein?

Ein klares Nein ist die Antwort auf diese Frage, denn wo keine Angst herrscht, ist kein Mut erforderlich. Mut bedingt die Angst. Angst jedoch bedingt aber nicht den Mut. Ohne Mut kannst du weiterhin ängstlich sein und nie handeln. Ohne Mut kommst du also nicht vom Fleck. Doch, Mut kann trainiert werden. Du kannst deinen Mut fördern, indem du immer wieder kleine Schritte in Richtung der Bewältigung von Angst unternimmst. Ich bezeichne solche Trainingseinheiten als Mikro-Challenges.

Ich bin von Natur aus ein sehr strebsamer Mensch. Ich lechze nach dem Gefühl der Lebendigkeit. Ich wollte mein Leben schon immer auskosten und mich spüren. Darum wohl auch mein Hang zum Kampfsport. Auch mein Typenprofil des Enneagramms und der Numerologie beschreiben meinen Persönlichkeitstyp.

Dieses Streben nach Lebendigkeit ist die Tugend des Kämpfers. Der Kämpfer fordert sich, will leben und geniessen. Will haben und erzielen. Will Erfolg auf allen Ebenen. Er will die volle Ladung Befriedigung.

Doch, so weiss ich heute, ist diese Strebsamkeit die blosse Suche im Aussen. Doch diese äussere Suche nach Lebendigkeit regt etwas im Inneren an. Es geschehen seltsame Dinge, welche der Kämpfer vorerst nicht zu deuten vermag. Es sind kaum spürbare Prozesse. Der Kämpfer erkennt, dass die Befriedigung und der Erfolgskick nicht anhaltend sind. Bei mir zeigte sich dieses Erkennen in Form von Unruhe, Gereiztheit und Erschöpfung. Mein Vorteil war, dass ich mich stark zum Coaching hingezogen fühlte und ich mich demnach selbst zu coachen vermochte.

Ich reflektierte und blickte vermehrt nach Innen. Ich erkannte, dass ich nicht weiterhin im Aussen den Träumen und der Befriedigung nachjagen konnte. Alleine schon deshalb, weil ich keinen Antrieb mehr hatte und ich müde wurde. In der Erschöpfung verlieren wir zudem den Mut, mit der harten Konsequenz, dass die Ängste zunehmen oder erst so richtig an die Oberfläche kommen.

Somit wendet sich das Blatt und du förderst gar deine Angst, indem du mutig bist - Ein Paradoxum?

Wahrscheinlich schon, denn auch die Psychologie weiss darum, dass je mehr du versuchst die Schattenseiten zu verdrängen, du genau durch diese Handlung die Schatten förderst.

Der klare, bewusste und achtsame Blick nach Innen öffnet Tür und Tor zur Seele und damit zum wahren Wesen. Der Kämpfer hört auf zu kämpfen und beginnt zu finden. Er beginnt sich wieder zu erinnern.

Vertrauen – Die Tugend der spirituell Suchenden

(…spirituellen Krieger)

Nun, wir hören oft von Mut. Die Tugend, die alles bewerkstelligt und die grossen Erfolge hervorbringt. Doch ist das wirklich wahr? Angesichts meiner bisherigen Ausführungen und meinen Erfahrungen sage ich, dass der Mut anfänglich dienlich ist und dir hilft, dich zu finden. Doch auf längere Sicht betrachtet, bleibt dir nichts anderes übrig, als dich wieder davon zu lösen. Das wird aber nur dann geschehen, wenn etwas anderes an die Stelle des Mutes tritt. Und sich dadurch die Ängste auflösen – Es ist das Vertrauen.

Im vollen Vertrauen in das Leben und deinen Lebensplan (ob selbst erarbeitet oder durch göttliche Fügung offenbart – die Interpretation sei dir bitte selbst überlassen) verliert sich die Angst im Licht und das Vertrauen erstarkt. Der Gewinn daraus ist die Angstlosigkeit und die wahre Freiheit. Zugleich lösen sich Strebsamkeit und Erfolgsorientierung (es erfolgt…) auf und du erfährst die tiefe, spirituelle Lebendigkeit.

Du hauchst deinem Leben Geist ein. Somit hast du nichts mehr zu verlieren, sondern nur noch zu gewinnen.

Diese Freiheit, basierend auf dem Urvertrauen, lässt dich Dinge tun, die du dir bisher nicht vorstellen konntest. Aus Diskretionsgründen gehe ich auf meine selbst erwählten Erlebnisse nicht ein. Mit dieser Verschwiegenheit möchte ich dich triggern. Ich möchte dich wach kitzeln und dich freudig erregen, sodass du dich selbst auf den Weg der Lebendigkeit begeben wirst. Falls du aber mehr zu meinen persönlichen Erfahrungen erfahren möchtest, öffne ich mich dir in einem persönlichen Gespräch sehr gerne.

Fakt ist, dass wir alle dazu angehalten werden, die drei Stufen der Persönlichkeits-Entwicklung zu vollziehen. Diese sind in meinen Worten folgende: Die erste Stufe ist geprägt von der Überlebens-Orientierung. Die zweite von der Leistungs-Orientierung und die dritte von der Seins-Orientierung. Dazu mehr auf meiner Website und im persönlichen Gespräch.

Wir können uns nicht an unser spirituelles Wesen zurück erinnern, wenn wir eine der drei Stufen auslassen. Das ist der Lauf des Lebens. Es geht dabei nicht um die Selbstoptimierung, sondern um die Hingabe an das Leben. Ich habe bisher mein Leben verschlafen, was hart war zu erkennen und mir einzugestehen. Heute jedoch bin ich lebendiger denn je. Ich bin aufgewacht und voller Hingabe. Ich bin achtsamer und dadurch offener für die Synchronizität (Gesetz der Anziehung). Ich brauche nicht mehr allzu oft mutig zu sein. Ich lebe im Vertrauen an das grosse Ganze und erlebe die Fülle.

Das Vertrauen ist der Goldschatz, den der spirituelle Suchende als Abenteurer im Universum zu entdecken erhofft.

Nicht durch zwanghaftes Suchen (Leistungs-Orientierung und Selbst-Optimierung), sondern durch Hingabe und in Demut und Dankbarkeit.

Lass dich triggern! Öffne deinen Geist für die Mysterien dieser Welt. Fühl dich wahrlich lebendig und gewinne ein erfülltes Leben.

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