Speech 23.9.2018 in Brugg - Resilienz, Erfolg und Bewusstsein


Anlässlich des Jahres-Events 2018 eines international tätigen Vertriebsunternehmens, wurde ich eingeladen, den Mitarbeitenden neue Impulse zu liefern.

Führungsqualitäten, mentale Stärke und die hohe Leistungs- und Widerstandskraft gründet nicht alleine auf der richtigen Einstellung und der mentalen Konditionierung. Vielmehr finden wir den Ursprung für Resilienz und nachhaltigen Erfolg in Empathie, Selbstliebe sowie Gemeinschaftssinn und insbesondere einem ausgeprägten Selbstbewusstsein.

Doch was heisst es, sich selbst bewusst zu sein? Und wie finde ich zu einem starken authentischen Selbst, dass sowohl andere Menschen motiviert, inspiriert und uns nachhaltig leistungsfähig und widerstandsfähig durch Krisen bringt?

Wie ich nach dem Speech feststellte, haben meine Worte hohe Wellen geschlagen. Ich erfuhr in zahlreichen Gesprächen mit Teilnehmenden der Veranstaltung, was diese Menschen tief drinnen bewegt. Ich wurde bestätigt in meinem Wirken durch Feedbacks wie: "Endlich spricht mal einer aus, was schon lange fällig ist." Oder auch durch diese Rückmeldung: "Ich habe in deiner Rede mehr gelernt, als in all den Therapien bisher".

SEELEN Sparring ist tiefgehend und für manche Ohren provokant. Gar für manche manipulativen Führungskräfte und Firmensysteme gefährlich, sobald das "Selbst denken" angeregt wird.

Ich rede Nichts schön, sondern nenne die Dinge beim Namen und verpacke sie in weiche Worte. Basierend auf Beobachtungen und Erfahrungen. Ich habe die Gewohnheit die Menschen zu triggern, zum reflektieren anzuregen und dadurch zu inspirieren. Neue Impulse zu liefern. Sie zu berühren und sich dadurch selbst zu begegnen. Darin liegt der erste, meist gewagte Schritt in die Richtung eines ausgeprägten Selbstbewusstseins.

Bei einer Rede ist es, wie im Leben selbst, immer eine Frage des Verständnisses und dem Wissen um die nötigen Schritte, welche das Gesamtpaket schnüren und den Erfolg sichern.

So ist es wichtig, erst eine Vision zu haben. Man spricht dabei gerne vom ''Big Picture''. Wie im Sport oder in der Wirtschaft, brauchen wir eine Vorstellung davon, wohin die Reise gehen soll. Manche zeichnen dieses Bild ausschliesslich mit dem Intellekt, andere greifen dafür auf ihre Gefühle und inneren Bilder zurück. Zweiteres sehen wir für gewöhnlich dann, wenn es um die Berufung geht. Wir greifen dann auf unsere Talente und Fertigkeiten zurück und haben, meist unbewusst, bereits Bilder in uns. In der Wirtschaft und im Sport sind es Visionen, welche dem unternehmerischen Leitbild oder dem sportlichen Ziel entsprechen und welches irgendwann einmal von einem Gremium oder einem SportlerIn bestimmt wurde.

Ist diese Vision geboren, sind Ziele zu setzen, welche dann in Etappen gegliedert werden. Diese können dann visualisiert und mit einem konkreten Massnahmenplan untermauert werden.

Die Umsetzung wird optimalerweise auf allen Ebenen, sprich auf der körperlichen, mentalen und psychischen Ebene programmiert. Denn wir bekommen nicht was wir wollen, sondern was wir sind.

Und hier liegt die Herausforderung. Gehen wir unsere Vision und unsere Ziele nicht ganzheitlich an, werden wir auf dem Weg zum Ziel immerzu korrigiert. Man könnte sagen, dass das Schicksal zuschlägt und unsere Absichten auf ihre Wahrheit prüft. Dies ist schmerzhaft und verpufft Energie. Ich kenne das von Sportlern, die urplötzlich ein Leistungstief einholt. Oder von Unternehmern, deren Motivation ins Bodenlose fällt. Verlieren und stagnierende Umsätze sind die Konsequenz und die Unzufriedenheit des leistungsorientierten Menschen nimmt zu.

Ist etwas nicht stimmig mit unserem ursprünglichen Wesen, muss das Unstimmige zwangsläufig abgeschoben werden. Es bleibt nur das, was zu dir passt. Doch allzu oft halten wir an einem fixierten Plan fest, weil wir denken, dass es so richtig ist. Doch wenn wir zu sehr mit dem Intellekt etwas erschaffen wollen, untergraben wir die Weisheit des Seins. Denn die Antworten und deren Richtigkeit finden wir ausschliesslich in uns. Die Stimmigkeit prüfen wir durch die Selbstreflexion und Selbstwahrnehmung. Sie wird auch gerne als Intuition bezeichnet. So werden wir wieder inspiriert und die Motivation kann wieder wachsen. In unserem Selbstbewusstsein liegt also der Schlüssel für die nachhaltigen Erfolge und für die Effizienz. Umwege waren gestern.

Mit zunehmendem sich selbst bewusst sein, werden wir achtsamer im Moment und erkennen dadurch die Chancen auf dem Weg zur Erfüllung der Vision.

So agieren wir bewusst und können uns flexibel zwischen verschiedenen Wegen zum Ziel bewegen, ohne von Zögern und Selbstzweifel geplagt zu werden. So ist dann auch das ''positive Denken'' nicht mehr die Lösung, sondern das Resultat. Das Resultat von Leichtigkeit, Dankbarkeit und Selbstliebe. Das Resultat von dem Vertrauen in uns selbst und unser wahres Wesen. Denn sei ehrlich, auch deine Ziele sind nur die Absicht, dich glücklich zu fühlen.

Sich selbst bewusst zu werden, kann trainiert werden. Ganzheitlich sich selbst zu begegnen und seine Talente und Gaben auszuleben, kann mit einem konsequenten Plan konditioniert werden. Ich nutze dazu das REBEL.mentalworks Trainingssystem. Konstant angewandt, fördert es deinen Blick nach Innen. Du begegnest dir selbst und erkennst, dass alles was dir im Leben begegnet, immer den Ursprung in deinem Innern hat. Die Synchronizität oder das Gesetz der Anziehung grüsst dich. Realität ist relativ und liegt im Auge des Betrachters. Merke dir also:

Du bekommst nicht was du willst, sondern was du bist.

Ich danke dem Veranstalter für die Möglichkeit, so viele Menschen gleichzeitig mit meinen Worten zu erreichen. Die Feedbacks der Anwesenden sprechen für sich und bestätigen meinen Weg.

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