Emotionen - Die chemischen Rückstände der Vergangenheit


Banal gesagt sind Emotionen die chemischen Rückstände bisheriger Erfahrungen. So die aktuellsten Erkenntnisse der Wissenschaft.

Je stärker die emotionale Komponente einer Erfahrung ist, desto langlebiger ist das chemische Feedback - Experten sprechen dabei von der Langzeit - Erinnerung. Hervorgerufen werden diese Emotionen zum einen durch deine Gedanken, zum anderen durch gleiche oder ähnliche Erfahrungen sowie durch die Sinnesreize (sogenannte Trigger) aus deinem Umfeld.

So entstehen Erinnerungen in Interaktion mit der Aussenwelt. Dein Körper und dein Gehirn sind konditioniert von der Vergangenheit -

Du bist ein Artefakt deiner Vergangenheit.

Gemäss Dr. Joe Dispenza sind wir ein Artefakt unseres bisherigen Lebens. Was bedeutet, dass wenn du täglich die immer gleichen Gedanken und Handlungen ausübst, du damit deine Vergangenheit immerzu bestärkst - Sowohl im positiven als auch im negativen Sinne.

Teste dich selbst - Setze dich hin, schliesse deine Augen und fokussiere nur deinen Atem - Wie lange dauert es, bis du dich in irgendeiner Gedankenschlaufe wiederfindest?

Diese Gedanken sind nicht neu, sie sind deine Vergangenheit und erscheinen meist urplötzlich und willkürlich... und oft auch unbewusst... richtig?

Die gute Nachricht - Diese alten Denk- und Verhaltensmuster können verändert werden. Oder zumindest überlernt werden.

Gedanken sind die Sprache des Geistes und Emotionen sind die Sprache des Körpers. Treten die immer gleichen Gedanken im regelmässigem Rhythmus auf, konditionieren sie dein Unterbewusstsein. Über Gedanken werden Emotionen aktiviert und über Emotionen werden Gedanken aktiviert. Sie beeinflussen sich gegenseitig und sind nicht trennbar. So wird dein Gehirn und dein Körper, meist unwillentlich, programmiert - Das ist das Lernen. Du bist somit ein Konstrukt deiner Vergangenheit, wie Dispenza sagt, und drehst dich förmlich im Kreis - Direkter gesagt, deine Denk- und Verhaltensmuster bestärken sich.

Du wirst süchtig danach, denn die immer gleichen chemischen Prozesse laufen dabei ab.

So wird Veränderung mit zunehmendem Alter immer schwieriger. Bis zu dem Moment, wo du das Programm erkennst und die Entscheidung triffst, aus dem Hamsterrad der Vergangenheit auszubrechen - Nur so kann Neues entstehen!

Fazit: Wer Neues möchte, muss Neues denken - Was heisst, du brauchst die Konditionierung einer neuen Mentalität. Sprich, das Erlernen einer neuen Denk- und Verhaltensweise. Durchbreche deine alte Routine, erschaffe dir eine neue wohlwollende Routine und ändere dein Leben - Das ist die neue Art zu leben.

Stärke deine körperliche, mentale und emotionale Komfortzone - Weil das Leben nie linear verläuft!

Herzlichst, Dominik

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