Burnout - Die Angst abzurutschen


Burnout und depressive Verstimmungen sind die Endprodukte von Traumata und Angst, nicht einfach von Überforderung.

Schauen wir hinter die Symptome von Burnout und Co. finden wir wie so oft die Angst als Treiber. Bei Burnout dominiert oft die Angst nicht mehr mitzukommen und statusmässig abzurutschen. Diese mental selbstgemachte Bedrohung führt zu Leistungsdruck und Getriebensein - Ich muss halten was ich erschaffen hab. Chronischer Stress ist das Resultat, welcher unbemerkt den Organismus übersäuert und deine körperliche, mentale und emotionale Gesundheit gefährdet.

Bei Burnout ist es also nicht immer die Gier nach mehr, welche die Betroffenen antreibt - Vielmehr geben die Betroffenen alles dafür, ihre jetzige Position und ihren Status zu halten.

Sie behalten die Kontrolle, wollen keine Aufgaben und Verantwortlichkeiten abgeben und sich dadurch ersetzbar machen. Zu sehr definieren sie sich über ihre erbrachte Leistung und ihren Status oder das Ansehen in Beruf, Familie und Sport. Doch was ist, wenn die Leistung schwindet? Du keine Kraft mehr hast, um deine Leistung aufrecht zu halten?

Das Gefühl von Unzulänglichkeit, Mangel und Verlust führt in die Leistungsspirale, baut sich auf und kehrt irgendwann in ein negatives Momentum - Die Leistung schwindet. Die Abwärtsspirale hat begonnen und oftmals holt dich nur die Krise zurück auf den Boden.

Reflektiere dein Verhalten. Was treibt dich an?

Tipp: Während erhöhter Stressbelastung und Burnout wächst den Betroffenen oftmals alles über den Kopf. Es scheint, als gäbe es nur noch Herausforderungen und plötzlich werden auch die kleinen Dinge zu grossen Hürden - Hier gilt es, die Betroffenen wieder in ihrer Selbstermächtigung zu bestärken und damit wieder ein positives Momentum aufzubauen - So finden sie den Weg aus der Dunkelheit zurück ans Licht.

Herzlichst, Dominik

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